Flock – raus aus dem Schatten und rein in das Rampenlicht

 

Die Bühnenbildnerin Doris Margarete Schmidt erarbeitete zusammen mit der Anwendungstechnik von KIWO interessante, beflockte Bühnenteile für den Master-Film von Lisa Sperling.

Lisa Sperling, Studentin an der HfbK Hamburg, entwickelte ihren ersten Studiofilm, bei dem sie sich ausgehend von Erzähltraditionen in Bénin (Westafrika) mit dem Moment und dessen Wiederholung bzw. Wiederholbarkeit – mit dem Gegensatz von Film und Theater – beschäftigt.

 

Das Szenenbild ist ein abstrakter Raum, der überall sein könnte und der die Raumgrenzen auflöst. Ein bisschen erinnert dieser Raum an einen Wald mit unbekannten, pelzigen Früchte (das sind die beflockten Bühnenteile). „Mich interessiert der Moment des Betrachtens, in dem man sich die Frage stellt: Was ist das? Was kann das?" erklärt Doris Margarete Schmidt. „Dieser Moment kommt für mich eines Verwendens der Sache in Gedanken gleich, was bereits der Sinn und Zweck so einer Skulptur ist.“

 

Doris Margarete Schmidt studierte von 2007 bis 2014 Bühnenraum an der HfbK Hamburg und der ENSAD Paris. Sie entwarf Bühnen und Kostüme für Projekte von Tabea Martin, Cie Troisième Génération, Babett Grube, Ivna Zic, das Szenenbild für Lisa Sperlings Film "répétition"(AT) und assistierte Wilfried Minks, Raimund Bauer und Ene-Liis Semper. Außerdem verleiht sie Audioarbeiten und dem Film „Sag mir Mnemosyne“ die Stimme.

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